Pressemitteilung

Initiative Tempo 30 Bundesstraße organisiert sich neu und nimmt den Eppendorfer Weg ins Visier

Nach einem Unfall mit Todesfolge in der Bundesstraße initiierten Matthias Steffen und Viola Roggatz die Elterninitiative “Tempo-30-Bundesstraße” und machten mit mehreren, aufmerksamkeitsstarken Aktionen auf ihre Forderung aufmerksam: eine Temporeduzierung auf 30 km/h in der Bundesstraße.

Die Initiative konnte aufgrund ihres hohen Engagements und einer breiten Unterstützung sowohl bei den Bewohnern Eimsbüttels als auch bei den politischen Vertretern schon nach kurzer Zeit einen Erfolg verzeichnen. Die Innenbehörde gab am 18. März 2015 bekannt, dass sich die Geschwindigkeitsreduzierung in Zukunft von der Kippingstraße bis zum Isebekkanal erstrecken soll. Die Aufstellung der Verkehrszeichen kann erst nach Anpassung der Signalanlagen erfolgen. Die entsprechende Anpassung wird bis zum Sommer diesen Jahres erwartet.

Damit ist ein Etappenziel erreicht. Jetzt nimmt sich die Initiative einem neuen Ziel an. Auch der Eppendorfer Weg soll temporeduziert werden. Bemühungen dazu gab es von der Politik bereits in den vergangenen Jahren. Diese blieben jedoch erfolglos. Das soll sich ändern. Denn eines hat der erste Erfolg in der Bundesstraße gezeigt: Die Bürger haben Einflussmöglichkeiten, auch wenn sie nicht in einer Partei organisiert sind.

Mit Hilfe der Anwohner will die Initiative am kommenden Samstag, 02. Mai 2015, ab 12 Uhr im Rahmen einer Kundgebung auf das neue Anliegen aufmerksam machen, mit den Bewohnern ins Gespräch gehen und Unterschriften für ihr Vorhaben sammeln. Weitere Aktionen werden folgen.

“Tagtäglich passieren aufgrund der chaotischen Verkehrslage im Eppendorfer Weg viele ‘Beinaheunfälle’.” erklärt Viola Roggatz, eine der Initiatoren. “Zweite-Reihe-Parker und zu schnell fahrende Autos machen die Verkehrslage sehr unübersichtlich und gefährden hier Fußgänger wie Fahrradfahrer gleichermaßen. Eine Temporeduzierung wäre ein erster Schritt in Richtung Entschleunigung und Sicherheit.”.

Neben Matthias Steffen und Viola Roggatz engagieren sich noch weitere Anwohner in der Initiative, die bereits mit politischen Vertretern im Gespräch ist, um auch hier für Unterstützung zu werben. Dabei ist Temporeduzierung in Hamburg nur eines der Ziele, welches die Initiative verfolgt. “Wir setzen uns zukünftig für eine menschengerechte Stadtplanung ein”, so Matthias Steffen.

“Die Stadt ist ein Raum für Menschen und Begegnung braucht Raum. Wir wollen erreichen, dass man die Stadt als Lebensraum versteht. Verkehr sollte sich diesem Thema unterordnen und darf es nicht maßgeblich bestimmen!“

Dieses Anliegen werden die Initiatoren und Unterstützer bei der Kundgebung

am 02. Mai 2015 um 12.00 Uhr an der
Kreuzung Osterstrasse / Eppendorfer Weg

ebenfalls mit den Anwohnern diskutieren.

In den kommenden Tagen werden Plakate und Flyer im Eppendorfer Weg und umliegenden Straßen verteilt und angebracht. Weitere Informationen finden Interessierte auf Facebook unter

https://www.facebook.com/pages/30-Zone-Bundesstra%C3%9Fe/1393243954317710?fref=ts

und unter www.30-zone-bundesstrasse.de

Für Rückfragen stehen die Initiatoren Zur Verfügung:

Matthias Steffen
0171 269 03 28
ms@fuse.de

Viola Roggatz
viola.roggatz@me.com